
Rund um den Holzhausbau
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Was ist ein Niedriegenergiehaus?
Niedrigenergiehäuser sind Gebäude, die die Anforderungen der bis Anfang 2002 geltenden WSVO um mindestens 0 % übertreffen. Der jährliche Heizölverbrauch liegt im Mittel bei 5-7 Liter pro Quadratmeter. Niedrigenergiehäuser im Sinne dieser Definition entsprechen den heute gültigen Anforderungen der EnEV.
Bei einem jährlichen Heizölverbrauch von weniger als 3 Litern pro Quadratmeter spricht man vom 3-Liter-Haus. Das 3-Liter-Haus ist keine bautechnische Utopie, sondern bereits häufig in Holzbauweise realisierte Wirklichkeit
Was ist ein Passivhaus?
Passivhäuser sind hinsichtlich der Wärmedämmung und der Ausrichtung von Fensterflächen so optimiert, dass auf eine Heizung im üblichen Sinne verzichtet werden kann. Durch Sonneneinstrahlung und interne Wärmequellen, wie die Abwärme der Warmwasseraufbereitung, werden auch im Winter behagliche Innenraumtemperaturen erreicht. Passivhäuser aus Holz belegen die Wärmeschutzleistungen des modernen Holzbaus.
So funktioniert der Brandschutz in Holzhäusern!
Auch beim Thema Brandschutz zeigt sich, dass Holz ein aktueller Baustoff ist, der den unterschiedlichsten Anforderungen gerecht wird. Obwohl Holz brennt, weist es im Brandfall ein günstiges Verhalten auf, da die entstehende Holzkohle einen natürliche Dämmschicht bildet und das Holz vor weiterer Aufheizung und damit vor Festigkeitsverlust schützt.
Im Holzbau werden durch die richtige Kombination der Bauteilschichten sowohl die Anforderungen an die Baustoffe (brennbar/ nicht brennbar) als auch an den Feuerwiderstand der Bauteile erfüllt. Die tragenden Wandelemente erfüllen aufgrund Ihrer beidseitigen Beplankung mit Gipsbau- oder Holzwerkstoffplatten und der Holraumfüllung aus Dämmstoff meist ohne besondere Maßnahmen bereits die übliche Brandschutzanforderung F 30-B.
Mit zusätzlichen Beplankungen aus Gipskartonfeuerschutz- oder Gipsfaserplatten lassen sich problemlos ausreichende Feuerwiderstände bis zu F 90-B für Wohnungs- und Gebäudetrennwände von ein- und Zweifamilienhäusern und sogar von mehrgeschossigen Holzbauten erreichen.
Schallschutz in Holzhäusern
Anders als der konventionelle Massivbau nutzt der Holzbau vor allem das Prinzip der Mehrschaligkeit für die Füllung der Schallschutzanforderungen und spart damit viel Gewicht. Mit nur wenigen Modifikationen (z.B. zusätzliche entkoppelte Schalen) kann mit Häusern in Holzrahmenbauweise auch bei erhöhtem Außenlärmpegel, wie an stark befahrenen Straßen oder im Bereich von Einflugschneisen, ein einwandfreier Schallschutz erzielt werden.
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